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KRISE als CHANCE

Besiegen Sie die Nullzinspolitik

Die Zinsen sind schon lange im Keller - doch die meisten Deutschen scheuen bei der Geldanlage jegliches "Risiko". Noch immer verkaufen sich Lebensversicherungen, Bausparverträge und Zinsanlagen, wie z.B. Tagesgeld. Selbst das Sparbuch, der Zinstöter schlechthin, ist nicht kleinzukriegen. In allen Fällen werden die Mickerzinsen von der Inflation aufgefressen, was bleibt ist ein negativer Realzins und Kaufkraftverlust.

Der Leitzins dümpelt unverändert bei null Prozent und ein Ende der EZB-Niedrigzinspolitik ist nicht in Sicht. Denn in der letzten Sitzung der EZB hat Mario Draghi nochmals bekräftigt, dass die Leitzinsen für eine längere Zeit, auch über das Ende des Anleihekaufprogramms (frühestens Dezember 2017) hinaus, auf dem aktuellen Niveau oder darunter liegen. Mickerzinsen bleiben uns also noch weit in das Jahr 2018 hinein erhalten - vermutlich sogar noch länger.

Selbst bei einer künftigen Erhöhung in "Trippelschritten" wird es Jahre dauern, bis bei den Sparern etwas ankommt. Denn zunächst einmal werden die krisengebeutelten Banken ihre Margen verbessern.

Der Zinsnotstand und kein Ende in Sicht

Auch wenn die Zinsen aktuell auf Mickerniveau eingefroren sind, bleiben die Deutschen sparfreudig. Das Dumme ist nur, dass die Deutschen sparen ohne zu investieren; und dadurch ständig ärmer werden.

Die Inflation nimmt Fahrt auf

Die offizielle Inflationsrate hat nach dem Anstieg um 1,9 % im Januar 2017 weiter Fahrt aufgenommen, stieg kurz auf 2,2 % und pendelt nun zwischen 1,5 und 1,8 %. Deshalb bedroht die anhaltende EZB-Niedrigzinspolitik uns Deutsche mit zunehmenden Vermögens- und Wohlstandsverlusten, während das Geld weiter an Wert verliert. Die Zeit der Renditen für Geld ist damit vorbei und wird es noch lang bleiben. Somit verliert das Geldvermögen jedes Anlegers Jahr für Jahr an Kaufkraft. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn die Zinserträge der Steuer unterliegen.

Die Steuerlast

In der Regel unterliegen Einkünfte der Einkommensteuer, die abhängig von der Höhe bis auf 42 % oder sogar 45 % steigt, also je höher die Einkünfte, desto drückender die Steuerlast.

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So retten Sie Ihr Geld

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