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Anleger in Not: Wirtschaftskrise, Inflation, Steuern

Die Wirtschaftskrise

Hunderte von Milliarden haben die Staaten weltweit zur Bewältigung der Finanzkrise in den Geldkreislauf gepumpt. Eine Konsequenz sind historisch niedrige Zinsen. Günstige Anbieter offerieren derzeit 10- bis 20-jährige Laufzeiten mit einer 4 vor dem Komma und versprechen dem Schuldner eine besonders lange Kalkulationssicherheit. So bleibt er immun gegen die unausweichlich kommende Zinsumkehr. Denn die milliardenschweren Konjunkturprogramme haben zwei unerwünschte Auswirkungen: 

  • sie werden erneut die Inflation entfachen, was nicht nur Geldentwertung bedeutet, 
  • zur Begrenzung dieser Inflation müssen Hunderte Milliarden wieder aus dem Markt genommen werden und die unausweichliche Folge sind steigende Leit- und Kapitalmarktzinsen. 

Und den Staaten sind solche Inflationsraten nicht unwillkommen. Denn durch das Anwerfen der Notenpressen, die bereits Zusatzschichten einlegen, wachsen die Schulden der Staaten ins Unermessliche. Das Kalkül: Wenn das Geld weniger wert ist, schrumpft auch der Schuldenberg des Staates.

Die Inflation

Während wir uns heute noch über angeblich niedrige Inflationsraten freuen, müssen wir schon morgen mit einem drastischen Anstieg rechnen. Denn das Tückische ist, dass die Impulse Konjunkturprogramme und Zinssenkungen mit Zeitverzug wirken. Schaffen es die Notenbanker nicht rechtzeitig, die frisch gedruckten Milliarden wieder einzusammeln, droht dem Vermögen die Entwertung.

„Brandgefährlich“ nannte DIW-Chef Zimmermann die Lage. Als Anleger müssen Sie aufpassen, dass die Inflation nicht Ihr Geld aufzehrt.

Rechnen Sie nach: Von EUR 100.000,00 bleiben bei einer Teuerung von 5 % p. a. schon nach 5 Jahren nur noch EUR 78.400,00 an Kaufkraft. Deshalb ist es für Sie immer wichtiger, Anlagen zu finden, die Ihnen auch bei der kommenden Inflation einen realen statt nur nominalen Wertzuwachs bringen.

Der totale Steuerzugriff

Verkaufte der Staat die Einführung der Abgeltungsteuer von 25 % als Steuer­entlastung, weil nicht mehr der höhere persönliche Steuersatz bezahlt werden muss, so war dies in Wahrheit ein umfassender Zugriff des Staates auf die Erträge und Ersparnisse der Bürger. Denn Verrechnungsmöglichkeiten mit Verlusten gibt es einfach nicht mehr und eine Fülle von Tatbeständen, die früher nicht steuerbar waren, unterliegen nun auch der Steuer. So wie beispielsweise Veräußerungsgewinne bei Geldanlagen, die bisher nach einem Jahr steuerfrei waren. Nur für Immobilien gilt: Ein Veräußerungsgewinn bleibt nach 10 Jahren steuerfrei!

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